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... Die Konzerte der Reihe "Musik & Museum" der Aspekte Salzburg erlauben jedes Mal quasi ein Innehalten im übervollen Salzburger Konzertkalender und bringen Zeitgenössisches und gelegentlich Klassisches in reizvollen Zusammenstellungen. Musterbeispiel für dieses Konzept war das Konzert des Duo :nota bene:. Es war ein überaus gesanglicher, ruhiger, ja meditativer Abend. Mozarts Sonate für Klavier und Violine in A-Dur KV 526 wurde "umrahmt" von Miniaturen von Anton von Webern, John Cage, Klemens Vereno und Charles Camilleri.
Das Duo :nota bene:, Eva Steinschaden und Alexander Vavtar sind ausgewiesene Spezialisten für die klassische Moderne, bestach mit bekannt brillantem und fein changierendem Klang und differenzierter spannungsvoller Phrasierung.
Anton von Weberns Vier Stücke für Geige und Klavier op 7 und John Cages Nocturne für Violine und Klavier waren sanfte Nachtgesänge, die Ängste oder dunkle Träume ahnen, aber nicht quälend werden ließen.
Klemens Verenos Fünf Haiku für Violine und Klavier sind pointierte Miniaturen voll Kraft und Humor. "Three Folk songs from Malta" brachten die Erstbegegnung mit dem maltesischen Komponisten Charles Camilleri: farbkräftige Genreszenen, in denen dem Volksmusikmaterial mit Witz und leichter Hand zeitgenössische Farbtupfer verliehen wurden.
(DrehPunktKultur – Salzburgs Kulturzeitung im Internet/Österreich, Juli 2006)

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