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... Das Duo wählt eine sensible, klassische Herangehensweise an die drei Schubert Sonaten. Die dunklen Färbungen werden niemals überbetont, das Duo scheint sich einig, was die Interpretation betrifft, und das Ensemble ist gut.
Eva Steinschaden, eine ehemalige Schülerin von Ruggiero Ricci und Renato Zanettovich hat einen schönen Ton mit einer angenehmen Fülle auf den tiefen Saiten.
Sie spielt das Thema des Andante der Sonate D 385 mit bezaubernder Tiefe und exzellenter Kontrolle, ebenso das Drama des letzten Satzes, unterbrochen durch eine kurze Kadenz. Bemerkenswert ist, dass sie dabei niemals stilistisch über das Ziel schießt.
Der Beginn der Sonate D 384, in Oktaven zwischen Violine und Klavier, ist sehr schön realisiert und das Duo trifft den tänzerischen und unbekümmerten Charakter des Allegro vivace auf das Genaueste.
Alles in allem sind das geschmackvolle Interpretationen, mit ein paar Momenten von großer Anmut.

(The Strad/USA, Dezember 2010)

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